Pressebericht Bundesligawettkampf Dresden

Fahrdorfer Sportschützen sorgen weiter für Furore
Bundesligateam nach Sieg über Braunschweig auf  Platz zwei

Das vorläufig gesteckte Saisonziel, Erreichen der Endrunde Anfang Februar in Coburg, erreichten die Fahrdorfer Pistolenschützen mit einem eindrucksvollen 4:1 Sieg über Angstgegner Braunschweig.
Mit diesem deutlichen Sieg über das Niedersachsenteam kletterten die Schützlinge von Trainer Karl-Heinz Wolff auf den angestrebten zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Gruppe Nord.
Lediglich Fahrdorfs Nummer zwei Sven Freier gab seinen Punkt ab, was der Freude über den Sieg aber keinen Abbruch tat. Sven Freier haderte  von Anfang an mit den Lichtverhältnissen in der Halle und schaffte es auch während seines gesamten Wettkampfes nicht sich von diesen negativen Gedanken zu befreien. „Es gibt eben Tage, da sollte man lieber im Bett bleiben“ meinte Trainer Wolff am Ende der deutlichen 363:374 Niederlage gegen eine starke Maren Johann in den Reihen der Braunschweiger.  Dem hatte der unterlegene Sven Freier nichts mehr entgegenzusetzen.
Ganz anders lief es bei dem Rest der Mannschaft an diesem Wochenende in der Elbmetropole Dresden.
Fahrdorfs Nummer eins Anders Bonander ließ auch in seinem  Match gegen den ehemaligen Nationalkaderschützen und Olympiateilnehmer Frank Seeger nichts anbrennen. Der Fahrdorfer gewann seinen Wettkampf am Ende klar mit 382:377 und sicherte seinem Team somit den ersten Punkt. Bonander hat bisher alle seine Wettkämpfe mit über 380 Ringen abgeschlossen und hat damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig er für das Fahrdorfer Team ist.
Auch Stefan Vollertsen setzte die bisherige gute Saisonleistung weiter fort. Er holte nach anfänglichem leichten Schwächeln am Ende mit einem nervenstarken Schlussspurt noch ungefährdet seinen Punkt mit 373:369 gegen Marco Hanse.
Erich Moll, mit 23 Jahren der Jüngste im Fahrdorfer Pistolenteam, ließ ebenfalls mit einer starken Leistung nichts anbrennen und gewann deutlich gegen Dirk Naß mit 375:368. Allerdings verspielt Erich Moll noch immer wieder am Ende seines Matches viele Treffer leichtsinnig. Mit noch mehr Konzentration und der Überzeugung es auch am Ende zu können, könnte er einen weiteren Schritt nach vorne machen.
Den vierten und am meisten umjubelten Punkt zum letztlich hochverdienten 4:1 holte der „Oldie“ der Fahrdorfer Mannschaft Konstantin Naumow. Der 46- jährige wollte endlich wieder ein Ergebnis über 370 schießen. Mit einer 10 am Ende erreichte er 372 Ringe und bezwang damit seinen Gegner Burkhard König, der am Ende lediglich 358 Ringe erzielte.
In der zweiten Begegnung besiegten  die Neustädter ihre sächsischen Kontrahenten aus Dresden mit 3:2. Damit hat Dresden kaum noch eine Chance den Abstieg in die Zweitklassigkeit zu vermeiden
Fahrdorf hat es jetzt bei noch zwei ausstehenden Begegnungen selbst in der Hand eine möglichst gute Ausgangsposition für die Endrunde in Coburg zu schaffen. Am Finale nehmen die jeweils 4 ersten Mannschaften der Nord- und Südgruppe teil. Nach dem derzeitigen Tabellenstand wäre der Gegner der Fahrdorfer im Viertelfinale der Süd 3.- Ludwigsburg.
Am letzten Vorrundenwettkampftag müssen die Pistoleros von der Schlei nach Hannover. In der Niedersächsischen Landeshauptstadt soll der zweite Tabellenplatz unbedingt verteidigt werden. Aber die Gegner Berlin und Broistedt, die zurzeit hinter Fahrdorf auf Platz drei und vier rangieren, werden sicher alles daransetzen, um doch noch am Ende vor den Nordlichtern platziert zu sein.
Fahrdorf wird auch diese letzten beiden Vorrundenbegegnungen in unveränderter Mannschaftsaufstellung bestreiten. Schon jetzt haben sich zahlreiche Fans der Mannschaft bereit erklärt ihre Mannschaft in Hannover zu unterstützen.

Aktuelle Tabelle:

Platz

Verein

Einzelpunkte

Mannschaftspunkte

1

SSGi Bremen-Bassum I

17 : 08

10 : 00

2

Sp.Sch. Fahrdorf

17 : 08

08 : 02

3

SB Broistedt

15 : 10

08 : 02

4

PSV Olympia Berlin

15 : 10

06 : 04

5

Braunschweiger SG

13 : 12

04 : 06

6

SV 1935 Kriftel

10 : 15

02 : 08

7

PSV Neustadt/Sachsen

07 : 18

02 : 08

8

Priv.S.S.Ges. zu Dresden

06 : 19

00 : 10