| Konzept Förderverein |
|
Der Förderverein etabliert die Sportschützen Fahrdorf durch gezielte Maßnahmen als feste Größe im norddeutschen Schießsport. Im einzelnen: - Finanzielle Unterstützung - Materielle Unterstützung - Personelle Maßnahmen - Vermarktung Es ist unbedingt erforderlich, dem Schießsport ein professionelles Sport-Image zu verleihen, um die Grundlagen für gesteigerte Sponsoren aktivitäten zu legen. Die Sponsoren-Tätigkeit muß einen meßbaren Vorteil für den Sponsor bringen. Er muß sein Engagement vermarkten können. Dies ist nur möglich, wenn die Unterstützung des Schießsportes als z.B. nobel, „trendy“, chick, zeitgemäß, CI-entsprechend, innovativ, elitär, etc. angesehen wird. Deshalb wird eine klare Abgrenzung zwischen Leistungssport auf der einen und „Vereinsleben“ auf der anderen Seite z.B. durch einen Förderverein immer erforderlicher. Möglichkeiten: - Betonung des athletischen Aspektes - Medienwirksames Auftreten in einheitlicher Sportkleidung statt Jeans - Team-Geist ist „in“, Einzelkämpfer sind weniger attraktiv Die Hauptverantwortung für diesen Part tragen die Schützen selber, die ihrerseits natürlich auch erkennen müssen, daß sie dem gestiegenen Anspruch eines leistungsorientierten Sportlers gerecht werden müssen. Der Erfolgsdruck steigt mit der Förderung ebenso, wie die Erforderlichkeit, durch Training, Auftreten und Image den Interessen der Förderer gerecht zu werden. Nicht minder wichtig ist ein verstärkter Aufbau (oder Wiederaufbau) der Jugendarbeit, um auch auf lange Sicht das Fundament für langfristigen Erfolg zu erarbeiten. Im Angesicht der bevorstehenden Olympischen Spiele und vorhandener Medaillenchancen der deutschen Sportschützen ergeben sich weitere Ansatzpunkte, den sportlichen Aspekt zu betonen. Empfehlenswert ist vielleicht die Einführung einer „duathlonartigen“ Sportart. Hier sind klare Marketingvorteile im Vergleich zum reinen Schießbetrieb zu sehen. - Es werden mehr Zuschauer angesprochen. - Eine größere Anzahl von Sportlern könnte sich für den Schießsport interessieren. - Ein medienwirksamerer „Verkauf“ des Produktes ist möglich. - Evtl. Sponsoren sind interessierter. - Der „klassische“ Schießsport rückt auf diese Weise schrittweise mehr und mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Eine weitere Möglichkeit für die Etablierung des Schießsportes wäre die „Verpflichtung“ regional bekannter Sportgrößen für obige Mischwettkämpfe. Nichts desto trotz steht immer noch der Verein als Gesamtheit hinter den Schützen und profitiert logischerweise in gleichem Maße, wie die Schützen selber von den zufließenden Mitteln, die zu einer Entlastung des Vereinshaushaltes führen. Außerdem führt die gesteigerte Öffentlichkeitswirksamkeit der Sportschützen zwangsweise immer wieder auf die Sportschützen Fahrdorf als Verein zurück – und nicht etwa auf den Förderverein, was sich im Gegenzug wieder positiv auf z.B. die Mitgliederentwicklung auswirkt. Die Förderung soll sich im Speziellen erstrecken auf: Ø direkte Unterstützung der Schützen in Form von Fahrtgeld, Spesen, Startgeldern, Ausrüstung Ø Finanzierung, bzw. finanzielle Unterstützung und Durchführung von schießsportlichen und / oder sportlichen Veranstaltungen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Attraktivität des Schießsportes. Ø Gezielter Ausbau der Jugendarbeit in Hinsicht auf Leistungsorientierung. Wer oder was wird genau gefördert? Ø Problem: Es gibt viele Schützen, die alle in den Genuß der Förderung kommen wollen. Es ist schwierig, abzugrenzen, wo genau die Förderung beginnen und wo diese aufhören soll. Ø Im Interesse des Erfolges sollte hier strikt und möglichst flexibel auf die relative Leistungsentwicklung geachtet werden, d.h.: Wer erzielt Erfolge und ist steigerungsfähig und –willig, diese auszubauen? Im Mittelpunkt dieser Betrachtung sollten vorwiegend Mannschaften und weniger Einzelschützen stehen. Ø Die letztendliche Entscheidung über die Förderung bestimmter Schützen und / oder Projekte muß auf jeden Fall abschließend und endgültig durch den Förderverein gefällt werden. Subjektive Ungerechtigkeiten werden sich hier vereinzelt nicht vermeiden lassen. Um diese nicht in den Verein Sportschützen Fahrdorf hineinzutragen, muß hier 100 %ig autonom entschieden werden. Ø Problem: Wer trifft diese Entscheidungen? Es ist anzustreben, zu diesem Zweck einen engen Entscheidungszirkel (Förderausschuß) zu bilden, dem auf jeden Fall neben dem Vorstand des Fördervereins weitere sportlich sachkundige Vereinsmitglieder angehören sollten, die über die momentane Leistungsentwicklung der Schützen auf dem Laufenden sind und diese beurteilen können. Hier sollte beraten und mit einfacher Stimmehrheit Beschlüsse über die Förderung, bzw. Nicht-Förderung gefaßt werden. |





